Am Ufer des Flusses Guadalete, dessen Name eigentlich "Fluss des Vergessens" bedeutet, liegt die geschichtsträchtige Stadt El Puerto de Santa María, deren Gründung dem Athener Feldherrn Menestheus zugeschrieben wird, der nach dem Trojanischen Krieg hier
landete und den "Hafen des Menestheus" gründete.
  
Mitte des 13. Jahrhunderts eroberte könig Alfons der Weise die Stadt und gab ihr den Namen "Santa María del Puerto".
  
Während des gesamten Mittelalters war die Wirtschaft in El Puerto ausgerichtet auf Fischerei sowie Salz und Weinhandel, und zwar so erfolgreich, dass die herzogliche Verwaltung sie von Abgaben befreite.
  
El Puerto leistete auch aktiven Beitrag zur Entdeckung Amerikas, denn Kolumbus' erste Fahrt wurde vom Herzog von Medinacelis, Herrn von El Puerto, finanziert. Spätere Fahrten nach Amerika gingen sogar von El Puerto de Santa María aus.
  
Die erste Weltkarte wurde im Jahr 1500 erstellt von Juan de la Cosa in El Puerto. Er war Bürger von El Puerto, Kartograph sowie Steuermann des Entdeckungsschiffes Santa María.
  
Seit der Entdeckung Amerikas stieg der Wohlstand der Bürger von El Puerto auf Grund des Warenverkehrs mit Westindien, der von Handelsfamilien organisiert wurde, die sich hier niedergelassen hatten.
   
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