Die Orte El Puerto de Santa María, Jerez de la Frontera und Sanlúcar de Barrameda bilden die Scheitelpunkte eines Dreiecks, in dem das Gebiet des Sherry liegt, van den Einheimischen auch "Marco" genannt.
  
Dieser "Marco" erstreckt sieh über eine Fläche von ea. 11550 ha. Der Boden besteht aus kalkhaltiger weisslicher "albariza" Erde, wo die besten Trauben wachsen. Dieser Kreideboden entstand dureh Sedimentation eines Binnenmeeres während des AIttertiärs.
  
Die ersten Reben sollen, wie der römisehe Geschichtsschreiber Avienus berichtet, um das Jahr 1100 v. Chr. von den Phöniziern eingeführt worden sein, die die Stadt "Xera" gründeten.
  
Mit der Eroberung des Gebiets durch Scipio Aemilianus im Jahre 138 v. Chr. beginnt die 400 jährige Zeit des Weinexports nach Rom. Die Römer richteten zu jener Zeit bereits eine Art Qualitätskontrolle ein, denn alle Amphoren mil Wein aus Jerez waren mit 4 "A' gekennzeichnet.
  
Van 711 bis 1264 beherrschten die Araber das Gebiet und nannten die Stadt "Sherish", Uresprung des englischen Wortes "Sherry", mit dem die Engländer den Wein aus Jerez bezeichnen, den sie seit dem 11. Jahrhundert von dort einführen.
  
Nach der Entdeckung Amerikas beginnt der Handel mit "Westindien" und El Puerto de Santa María spielt hierbei eine wichtige Rolle, da wegen der Lage an der Mündung des Flusses Guadalete die Schiffe nach Amerika von hier auslaufen. Zahlreiche Paläste der "Westindienverlader" zeugen davon, dass sich hier kaufleute aus allen Teilen der Welt niederliessen. Neapalitaner, Genuesen, Engländer etc. handelten mit Wein.
  
Gegen Ende des 17. Jahrhunderts beginnen die grossen ausländischen Investitionen im "Marco" von Jerez. Engländer, Schotten, Franzosen und Holländer richten ihre eigenen weinkeller ein, wodurch der internationale Charakter unserer Weine hervorgehoben wird, die heute unter der Herkunftsbezeichnung Jerez-Xérès-Sherry bekannt sind.
   
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